Sunday, April 3, 2022

Wenn da mal kein Kraut gegen gewachsen ist - David Spencer ist jetzt bei Real Scientists DE!

Mit großer Vorfreude möchten wir euch unseren neuen Kurator David Spencer (@d_t_spencer) vorstellen! David studierte Biologie und promoviert aktuell zum Thema Krankheitsresistenzen in Kulturpflanzen an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule in Aachen. Neben seiner wissenschaftlichen Tätigkeit sammelte er als Musiker und Science-Slammer Bühnenerfahrung. In zahlreichen öffentlichen Auftritten vor Fach- und Nichtfachpublikum brachte er den Menschen die Themen der modernen Pflanzenforschung näher. Der Sohn einer deutschen Mutter und eines englischen Vaters ist stets auf der Suche nach neuen Dialogformen für einen evidenzbasierten gesellschaftlichen Diskurs. Seit 2020 ist er Vorstandsmitglied der Umwelt-NGO „Öko-Progressives Netzwerk e. V.“ und spricht im Podcast „Krautnah“, einem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekt, über die Pflanzenwissenschaften in leicht verständlicher Weise. Die Wissenschaftskommunikation hält er für einen integralen Bestandteil der Arbeit von Forschenden, der zu oft vernachlässigt wurde – Zeit, das zu ändern!

Wie bist du in der Wissenschaft gelandet?
Durch meine Liebe zum Essen :) - ich wollte auf molekularer Ebene verstehen, warum Chili scharf ist, Zwiebeln uns zum Weinen bringen und Cannabis uns high macht.

Warum hast du dich für dein aktuelles Feld entschieden, und/oder was hält dich dort?
Der Klimawandel erfordert eine Anpassung der Pflanzenzucht, weg von reiner Ertragssteigerung und hin zu wirklich klimafesten Sorten. Ich finde es total spannend, dabei zu sein und Ideen für einen nachhaltigeren Pflanzenbau aufzuzeigen. What a time to be a biologist!

Erzähle uns etwas über deine Arbeit!
Weltweit werden Ernten durch Schädlinge und Krankheiten bedroht. In meiner Forschung versuche ich zu verstehen, warum manche Pflanzen krank werden, andere jedoch nicht. Diese "natürlichen" Resistenzen spüre ich in Feldstudien auf und übertrage die verantwortlichen Gene mittels Grüner Gentechnik auf die bedrohte Nutzpflanze. Neben meiner Forschung an den Mechanismen dieser sogenannten Nichtwirtresistenz beteilige ich mich auch aktiv am öffentlichen Dialog zum Thema Gentechnik. Es ist mir eine Herzensangelegenheit, dass die Menschen den Nutzen dieser Technologie für eine nachhaltige Landwirtschaft verstehen und akzeptieren.

Warum sollte sich die Öffentlichkeit für deine Forschung/Arbeit interessieren?
Wir alle müssen essen, tanken, Kleidung kaufen. Pflanzenprodukte sind allgegenwärtig, auch wenn uns das oft nicht bewusst ist. Eine robuste Produktion pflanzlicher Produkte, die krisenfest und anpassungsfähig ist, geht uns alle an! Indem ich die Chancen des genetischen Pflanzenschutzes erforsche, trage ich (wenn auch im Kleinen) zu den notwendigen Innovationen für die Ernährungssicherheit bei - so hoffe ich. :)

Hast du irgendwelche interessanten externen/zusätzlichen Aufgaben/Tätigkeiten?
Ich versuche mich seit einigen Jahren in verschiedenen Formaten der Wissenschaftskommunikation: Bundesweite Science Slams, Produktion eines Pflanzen-Podcasts ("Krautnah"), Vorstandsarbeit in der Umwelt-NGO "Öko-Progressives Netzwerk e.V.". Seit kurzem bin ich außerdem Autor, am 1.4.2022 ist mein Buch "Alles bio - logisch?!" im Droemer Knaur-Verlag erschienen. Die Öffentlichkeitsarbeit sehe ich als integralen Bestandteil meiner wissenschaftlichen Arbeit! :)

Irgendwelche interessanten Hobbies, von denen du uns erzählen möchtest?
Mit großer Leidenschaft probiere ich Neues in der Küche aus - weil ich Pflanzeninhaltsstoffe mag, ja, aber auch, weil ich immer auf der Suche nach neuen Geschmacksexplosionen bin. :)

Wie sieht dein idealer freier Tag aus (Forscher sind ja auch nur Menschen)?
Ausschlafen, mit einer Tasse Tee irgendeine tolle Doku gucken, dann ab in die Natur und abends ein Dreigängemenü zubereiten. ;)

 Bitte begrüßt David ganz herzlich bei Real Scientists DE!

Sunday, March 27, 2022

Nur im Freien oder gut belüfteten Räumen verwenden - Carsten Schleh ist jetzt bei Real Scientists DE!

Diese Woche freuen wir uns sehr, euch unseren neuen Kurator Carsten Schleh (@schleh_tox) vorstellen zu dürfen! Carsten studierte Biologie in Karlsruhe und Stockholm. Nach einer toxikologisch ausgerichteten Promotion am Fraunhofer Institut in Hannover und an der Universität in Bern war er zunächst in der toxikologischen Grundlagenforschung tätig. Seit mehreren Jahren arbeitet er für eine Berufsgenossenschaft mit den Schwerpunkten Arbeitsschutz, Gefahr- und Biostoffe. 

Wie bist du in der Wissenschaft gelandet? 
Im Laufe des Hauptstudiums und vor allem während der Diplomarbeit hat sich gezeigt, dass ich darauf brenne, den Dingen auf den Grund zu gehen. Ich wollte unbedingt ein tiefes Verständnis für die grundlegenden Wechselwirkungen zwischen Giften und dem menschlichen Körper erlangen und mich vor allem daran beteiligen, neues Wissen zu generieren. Die internationale, kollegiale und oft freundschaftliche Zusammenarbeit zwischen den einzelnen wissenschaftlichen Arbeitsgruppen beeindruckte mich dabei zusätzlich. 

Warum hast du dich für dein aktuelles Feld entschieden, und/oder was hält dich dort?
Aktuell arbeite ich nicht mehr in der Wissenschaft. So faszinierend und erfüllend diese Arbeit ist, so wenig sind die ständigen in Deutschland üblichen Zeitverträge gut vereinbar mit meinen Familienplänen gewesen. Meine aktuelle Stelle bei einer Berufsgenossenschaft bietet mir die ideale Vereinbarung von interessanter und sinnvoller beruflicher Tätigkeit sowie meiner Familie. 

Erzähle uns etwas über deine Arbeit!
Während der Diplomarbeit und der Promotion habe ich mich mit der Interaktion von inhalierbaren Partikeln (hauptsächlich Nanopartikel, aber auch Pollen u.v.m.) mit Lungenstrukturen beschäftigt. In meiner anschließenden rund zweijährigen Phase als Postdoc habe ich mich mit der Bioverteilung von Nanopartikeln nach Einatmen oder Verschlucken beschäftigt. Was genau sind die Parameter, die beispielsweise eine Anreicherung im Gehirn ermöglichen. Darauf folgten einige Jahre in der Industrie als Studienleiter in einem Auftragsforschungsinstitut. Wir wurden von der chemischen und pharmazeutischen Industrie beauftragt, toxikologische Bewertungen für deren Produkte durchzuführen. Seit rund acht Jahren bin ich nun im Arbeitsschutz tätig und beschäftige mich mit sicheren Arbeitsplätzen nicht nur, aber auch im Umgang mit Gefahrstoffen. 

Warum sollte sich die Öffentlichkeit für deine Forschung/Arbeit interessieren?
Nanopartikel sind in unserer Atemluft, in unserem Essen, in Kosmetika und Arzneimitteln enthalten. Wieso sollte das Wissen um die Interaktion dieser kleinen Partikel mit den Strukturen unseres Körpers nicht interessant sein 😉?

Hast du irgendwelche interessanten externen/zusätzlichen Aufgaben/Tätigkeiten?
In meiner aktuellen Position bin ich beispielsweise auch in der Lehre tätig. Die Vermittlung von praktischem Wissen im Arbeitsschutz kombiniert mit kontroversen und genau deswegen konstruktiven Diskussionen während der Lehre bereiten mir sehr viel Freude. 

Irgendwelche interessanten Hobbies, von denen du uns erzählen möchtest?
Ich bin Autor. 2021 habe ich das Buch „Vorsicht, da steckt Gift drin!“ gemeinsam mit dem riva-Verlag veröffentlichet. Das Buch erklärt Alltagsgifte auf - auch für Laien - verständliche Art und Weise. 

Wie sieht dein idealer freier Tag aus (Forscher sind ja auch nur Menschen)?
Ich verbringe Zeit mit meiner Familie.

Bitte begrüßt Carsten ganz herzlich bei Real Scientists DE!

Monday, March 21, 2022

In der Welt der Meeresschildkröten - Christine Figgener ist jetzt bei Real Scientists DE!

Diese Woche freuen wir uns sehr, euch unsere neue Kuratorin Christine Figgener (@ChrisFiggener) vorstellen zu dürfen! Christine Figgener ist eine promovierte Meeresbiologin, Wissenschaftskommunikatorin und Aktivistin, die seit über 15 Jahren Meeresschildkröten in Costa Rica erforscht und sich für ihren Schutz einsetzt. Meeresschildkröten sind stark durch uns Menschen bedroht und im Meer verschiedenen Gefahren ausgesetzt. Eine davon ist die Plastikverschmutzung der Ozeane, auf die Christine weltweit schon seit Jahren aufmerksam macht dank eines viralen Videos, das sie 2015 gefilmt und auf YouTube hoch geladen hat und jetzt als Werkzeug für den Kampf gegen Plastik nutzt.
Sie leitet ihre eigene non-profit Organisation in Costa Rica und ist zu einer starken Stimme für Frauen im MINT Bereich geworden. Weiterhin ist sie seit 2020 für die US Amerikanische Stiftung Footprint Foundation tätig.

Wie bist du in der Wissenschaft gelandet?
Es war schon als Kind mein Traum, Meeresforscherin zu sein. Von daher war früh klar, dass ich Biologie studieren und dann ins Ausland ziehen würde.

Warum hast du dich für dein aktuelles Feld entschieden, und/oder was hält dich dort?
Ich habe mich als Studentin in meine Meeresschildkröten verliebt und die Erforschung ihrer Lebensumstände, Ökologie und Biologie, sowie ihr Schutz sind meine Berufung. 

Erzähle uns etwas über deine Arbeit!
Ich erforsche in Langzeitstudien die Populationsökologie, die Nahrung und das Migrationsverhalten von verschiedenen Meeresschildkrötenarten in ihren Fress- und auch Fortpflanzungsgebieten.
Meine Arbeit hat ihren Fokus auf der angewandten Wissenschaft. Ich nutze meine Erkenntnisse, um den Schutz von vom Aussterben bedrohten Arten zu verbessern. Mir war immer wichtig, dass meine Ergebnisse nicht in irgendeinem Regal Staub ansammeln, nach dem sie von einer handvoll von Wissenschaftlern gelesen wurden. 

Warum sollte sich die Öffentlichkeit für deine Forschung/Arbeit interessieren?
Wir sind im sechsten großen Artensterben, unser Planet wird immer unwirtlicher auch für uns Menschen und Natur- und Artenschutz sollte höchste Priorität haben. Vor allem die Umstände, die zum Massensterben führen müssen identifiziert und verbessert werden. Meine Arbeit hat also direkt mit dem Überleben von sieben Arten zu tun und indirekt mit dem Überleben des marinen Ökosystems und auch dem unseren.

Hast du irgendwelche interessanten externen/zusätzlichen Aufgaben/Tätigkeiten?
Aufgrund von nur begrenzt existierenden Geldern, bin ich Mädchen für alles und mach alles vom Webdesign bis hin zur Buchführung und Social Media Marketing. Ob das jetzt interessant ist, sei dahin gestellt. 

Irgendwelche interessanten Hobbies, von denen du uns erzählen möchtest?
Mein Leben dreht sich schon vor allem um Meeresschildkröten und den Kampf gegen Plastik, aber ich bin Hobbyfotografin und wenn es die Zeit zulässt, spiele ich gerne Gitarre. 

Wie sieht dein idealer freier Tag aus (Forscher sind ja auch nur Menschen)?
Eine Hängematte und ein gutes Buch, oder ein Tauch- oder Schnorcheltrip im nahegelegenen Riff.

Bitte begrüßt Christine ganz herzlich bei Real Scientists DE!

Monday, March 14, 2022

Wirtschaftspolitik in Entwicklungsländern - Marie Huber ist jetzt bei Real Scientists DE!

Mit großer Vorfreude möchten wir euch unsere neue Kuratorin Marie Huber (@marie_huber) vorstellen! Marie ist Expertin für Kultur- und Wirtschaftspolitik in Entwicklungsländern. Sie hat in Berlin Geschichte und Soziologie studiert und 2017 ihre Promotion abgeschlossen. 2020 ist ihr erstes Buch erschienen: "Developing Heritage - Developing Countries", in dem Sie am Beispiel von Äthiopien erklärt, wie wichtig Geschichtspolitik und Tourismus in Entwicklungsländern für die Entstehung der UNESCO Weltkulturerbeliste waren. Aktuell leitet sie ein Forschungsprojekt zur Geschichte der Luftfahrt im postkolonialen Afrika. 

Wie bist du in der Wissenschaft gelandet?
Eine nicht versiegende Neugier und das anhaltende Gefühl, dass ich noch nicht genug weiß und noch nicht genug verstehe. Es ist als Mutter für mich ein Beruf, der mir viel Flexibilität und Gestaltungsfreiheit und ein gutes Einkommen bietet und gute Möglichkeiten, Familie und Karriere zu vereinbaren - auch wenn es nicht immer einfach ist, empfinde ich es als vergleichsweise gut.

Warum hast du dich für dein aktuelles Feld entschieden, und/oder was hält dich dort?
Als Historikerin kann ich mit immer neuem Blick in die Vergangenheit schauen, um Fragen der Gegenwart zu beantworten. Es gibt meistens keine eindeutigen und einfache Antworten, wohl aber klare Aussagen und Analysen. Mir gefällt, dass ich in der historischen Forschung sehr gut aktuelle Fragen und Probleme auf sehr grundlegende Weise durchdenken kann als Teil des Forschungsdesigns immer auch Begriffe und Vorstellungen, sowie die eigene Position und Begrenzung in Frage stellen muss. Ich wollte außerdem immer einen Beruf, bei dem es Teil der Aufgaben ist, viel von der Welt zu sehen.

Erzähle uns etwas über deine Arbeit!
Meine Zeit verbringe ich vor allem alleine am Computer oder auf Reisen - zu Archiven, Konferenzen, Treffen mit Kolleg:innen. Ich forsche zu globalen Zusammenhängen, Wirtschafts- und Kulturpolitik, mit einem besonderen Fokus auf afrikanische Länder, also komme ich durch meine Arbeit an viele spannende Orte, da die für mich wichtigen Archive und Bibliotheken überall auf der Welt sind, zB in New York, Addis Ababa und Paris. Wenn ich eine Frage oder ein Thema gefunden habe, dann beschaffe ich mir möglichst viele originale Dokumente und Unterlagen dazu, die Primärquellen, die das Herzstück des historischen Arbeitens sind. In der Regel digitalisiere ich alle Unterlagen und verbringe dann sehr viel Zeit damit, alles durchzulesen und Informationen und Daten aus den Dokumenten aufzuschreiben. Wenn ich genug Material analysiert habe, kann ich neue Erkenntnisse formulieren und in Vorträgen vorstellen und in Aufsätzen und Büchern veröffentlichen. 

Warum sollte sich die Öffentlichkeit für deine Forschung/Arbeit interessieren?
1. Wir wissen zu wenig über Afrika und unser Bild von afrikanischen Ländern ist sehr einseitig und in vielen Punkten nicht zutreffend.
2. Wirtschaftliche Angelegenheiten sind nicht zu kompliziert, um sie zu verstehen - und jede:r sollte sich mehr damit beschäftigen, sie müssten vielfältiger und besser erklärt werden.
3. Ich habe richtig coole Themen: ich forsche zum Beispiel zu Tourismus, Flugzeugen, Museen und Ruinen, Bleistiftfabriken, "alten weißen Männern" und anderen Experten, Prinzessinnen, Bauern, Archäologen, Managern und vielem mehr. 

Hast du irgendwelche interessanten externen/zusätzlichen Aufgaben/Tätigkeiten?
Ich bin schon seit einigen Jahren Mentorin bei mentorme, einem beruflichen Förderprogramm für Frauen. Zusammen mit einem tollen Team haben wir gerade den perspektiven.blog gestartet, in dem es um berufliche Perspektiven und Lebensentwürfe für Geistes- und Sozialwissenschaftler:innen geht. Gelegentlich ist sie auch als Beraterin in Politik und Wirtschaft tätig. 

Irgendwelche interessanten Hobbies, von denen du uns erzählen möchtest?
Meine drei Kinder und mein Haushalt halten mich genug auf Trab, wenn ich Zeit für mich habe, dann sehe ich vor allem fern oder verbringe Zeit mit Freund:innen  

Wie sieht dein idealer freier Tag aus (Forscher sind ja auch nur Menschen)?
Vor allem habe ich Zeit und wenig Pläne und bin ganz alleine (so sehr ich meine Familie liebe), außerdem bin ich ausgeschlafen und habe Lust, mir etwas besonderes zu Essen zu kochen und lange ungestört einen Roman zu lesen. Idealerweise würde ich dazu am Strand in der Sonne liegen. 

Bitte begrüßt Marie ganz herzlich bei Real Scientists DE!

Sunday, March 6, 2022

Biologische Daten offen legen - Florian Kraus ist jetzt bei Real Scientists DE!

Diese Woche freuen wir uns sehr, euch unseren neuen Kurator Florian Kraus (@flokra) vorstellen zu dürfen! Florian absolvierte zunächst eine Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpfleger und studierte danach Biologie in Würzburg und danach Bioinformatik in Tübingen. Aktuell arbeitet er am Zentrum für Quantitative Biologie an der Universität Tübingen. Das sagt Florian über sich in seinen eigenen Worten:


Wie bist du in der Wissenschaft gelandet?

Über einen kleinen Umweg ;-)

Nach dem Abitur habe ich eine Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger gemacht und war dabei auf Stationen verschiedenster Disziplinen eingesetzt. Das hat meinen Ansporn geweckt, noch mehr über die Physiologie des Menschen und deren Krankheiten zu lernen. Somit habe ich an meine Ausbildung direkt das Studium der Biologie angeschlossen und kam somit das erste Mal mit der Bioinformatik in Kontakt. Das hat dazu geführt, dass ich an der Universität Tübingen mein Master-Studium in Bioinformatik begonnen und letztes Jahr erfolgreich abgeschlossen habe. So bin ich in der Wissenschaft gelandet.

 
Warum hast du dich für dein aktuelles Feld entschieden, und/oder was hält dich dort?
Mich hält in diesem Bereich, dass nur durch Open Science die Erforschung von Krankheiten vorangetrieben werden kann. Und das Projekt GHGA, für das ich zurzeit angestellt bin, steht komplett in Linie mit dieser Ansicht. Ich bin glücklich ein Teil dieses Projekts zu sein, das Daten aus der Forschung für alle Wissenschaftler zur Verfügung gestellt werden können und somit jeden Tag ein weiterer Schritt in Erforschung von Krankheiten geleistet werden kann.
 
Erzähle uns etwas über deine Arbeit!
Die Hauptaufgabe meiner Arbeit ist es, in Zusammenarbeit mit verschiedenen Disziplinen (Rechtlich, Software Development, Patientenengagement) ein Metadatenmodell zu erstellen, das so viele Metadaten wie möglich über Patienten, Proben, Experimente und Studien (und noch viel mehr :-) ) erfasst. Zeitgleich müssen wir sicherstellen, dass wir als Konsortium die für Deutschland spezifischen rechtlichen und ethischen Anforderungen erfüllen.
Deshalb ist ein regelmäßiger Austausch mit der rechtlichen Abteilung sehr wichtig.
Das allerwichtigste ist jedoch einen Überblick über verschiedene Forschungs-Communities zu haben, da unser Metadatenmodell ein zentraler Knotenpunkt für das Teilen der omics Daten aus ganz Deutschland sein soll. Dieses Metadatenmodell gilt es dann technisch zu implementieren und dabei die “FAIR Data Principles” zu achten, damit alle Daten in unserem Konsortium auffindbar, zugreifbar, interoperabel und wiederverwendbar sind.
Am QBiC habe ich noch die Aufgabe des Datenschutzkoordinators übernommen und unterstütze bei der Kommunikation mit dem Datenschutzbeauftragten der Universität. Auch das hilft mir sehr bei meiner täglichen Aufgabe bei GHGA, da ich mich noch mehr mit der DSGVO vertraut machen kann.
Abseits meiner Hauptaufgaben bin ich noch für unseren projekteigenen Podcast (GHGA) und QBiC auf Twitter engagiert.
 
Motivation: warum sollte sich die Öffentlichkeit für deine Forschung/Arbeit interessieren?
Meine Arbeit unterstützt Forscher dabei ihre generierten omics Daten (genomische, transkriptomische, etc) sicher zu teilen, damit sie für relevante Forschungszwecke weitergegeben werden können. Diese Zusammenführung von reich annotierten Daten und eine erleichterte Auffindbarkeit ermöglicht es wissenschaftliche Studien zu validieren damit neue biologische Entdeckungen anzustoßen. Diese Erkenntnisse können dann in den klinischen Alltag übertragen werden.
 
Hast du irgendwelche interessanten externen/zusätzlichen Aufgaben/Tätigkeiten?
Zusätzlich zu meiner Arbeit bei GHGA bin ich noch Datenschutzkoordinator am QBiC in Tübingen :)
 
Irgendwelche interessanten Hobbies, von denen du uns erzählen möchtest?
Sport, Fussball, Backen und Garten. Genau das richtige um vom Arbeitsalltag abschalten zu können!
 
Wie sieht dein idealer freier Tag aus (Forscher sind ja auch nur Menschen)?
Ein sonniger Tag, an dem ich nach einer Runde Sport und vor der Fußballübertragung ein bisschen im Garten werkeln kann, nur damit ich samstagabends einen Kuchen für Sonntag backen kann. Zwischendrin darf ein guter Schluck Wein auch nicht fehlen :)

Sunday, February 27, 2022

Geschichten hinter den Objekten - Nicola Scheyhing ist jetzt bei Real Scientists DE!

Diese Woche freuen wir uns sehr, euch unsere neue Kuratorin Nicola Scheyhing (@Prehistorytellr) vorstellen zu dürfen! Nicola ist gelernte Reiseverkehrskauffrau und hat in Tübingen Ur- und Frühgeschichte, Vorderasiatische Archäologie und Vergleichende Religionswissenschaften studiert. Eigentlich wollte sie danach  zu einem Thema der Ausgrabungen in Nordsyrien promovieren. Der Ausbruch des Bürgerkriegs in Syrien haben diese Pläne zunichte gemacht, deswegen absolvierte sie dann im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle ein Volontariat. Danach arbeitete sie als unabhängige Wissenschaftlerin für verschiedene Projekte und entdeckte dabei ihre Begeisterung für das Geschichte(n) erzählen.

Wie bist du in der Wissenschaft gelandet?

Ich hatte in meiner Kindheit und Jugend wenig Vorstellung davon, was Wissenschaft ist. Ich bin in einem eher konservativen Elternhaus aufgewachsen, die einzige geisteswissenschaftlich Interessierte auf weiter Flur, und seit der Kindheit als Leseratte etwas beäugt von meiner eher technisch-bodenständigen Verwandtschaft. Museen und Forschung spielten keine Rolle, waren höchstens im Urlaub als Freizeitaktivität ein Thema. Ich habe mich schon seit meiner Grundschulzeit für Menschen der Vergangenheit interessiert, historische Romane und Expeditionsberichte verschlungen und mich gegen die Vorstellung meiner Eltern durchgesetzt und auf dem zweiten Bildungsweg Abitur gemacht. In dieser Zeit habe ich mich vermehrt auf historische Themen fokussiert, aber wollte gern etwas mit mehr praktischem Bezug. Ein Bekannter weckte mein Interesse an Archäologie, und erst durch ihn und sein Studium wurde mir bewusst, dass das etwas ist, was nicht nur britische Adelige in Ägypten oder der Türkei machen. Mein Wunsch nach einem Studium musste ich aber zunächst zurück stellen und eine Lehre zur Reiseverkehrskauffrau absolvieren, worauf meine Eltern bestanden. Wider ihren Erwartungen hatte ich meinen Traum vom Archäologiestudium nach drei Jahren Ausbildung aber nicht ad acta gelegt, und begann 2004, Ur- und Frühgeschichte und Vorderasiatische Archäologie in Tübingen zu studieren. Mein Studium habe ich zu einem großen Teil selbst durch Grabungsjobs finanziert, und 2011 mit dem Magister abgeschlossen. Die geplante Doktorarbeit ist seitdem aufgrund unzählicher Hindernisse bis heute immer noch genau das – ein Plan. Tja, und damit stellt sich die alles entscheidende Frage: bin ich denn in der Wissenschaft gelandet? Ab wann ist man denn ein Wissenschaftler? Sicherlich ein Thema, was ich in „meiner“ Woche bei RealSciDE zur Diskussion stellen werde.  

Warum hast du dich für dein aktuelles Feld entschieden, und/oder was hält dich dort?

Ich bin fasziniert davon, wie kleine Fragmente von Objekten Geschichten erzählen können. Das Erzählen der Geschichten von Objekten, die von lange vergangenen Zeiten und der Menschen dieser Zeiten berichten, können in der Archäologie unter anderem die archäologischen Museen und die Menschen, die dort arbeiten, leisten. Durch meine Arbeit in Museen, erst als Volontärin in der Ausstellungskuration, dann als Gästeführerin, hat mir gezeigt, dass ich meine eigene Begeisterung und Faszination durch meine Erzählung auf andere Menschen übertragen und dadurch ihr Interesse wecken kann. Daher fühle ich mich als Wisenschaftskommunikatorin, als Vor-Geschichtenerzählerin, in Museen am richtigen Platz um das zu tun, was ich mit Leidenschaft mache: Menschen Geschichten über das zu erzählen, was mich selbst begeistert.

Erzähle uns etwas über deine Arbeit!

Ich bin seit August 2021 angestellt auf einer halben Stelle für PR und Öffentlichkeitsarbeit im Besucherzentrum Arche Nebra am Fundplatz der Himmelsscheibe von Nebra. Eine weitere, befristete halbe Stelle habe ich als Koordinatorin des Tourismusnetzwerks Himmelswege inne. Hier koordiniere ich Marketing- und Kooperationsvorhaben von fünf Stationen mit archäologischer und astronomischer Relevanz in Sachsen-Anhalt und den dahinter stehenden Institutionen.

Motivation: warum sollte sich die Öffentlichkeit für deine Forschung/Arbeit interessieren?

Obwohl Archäologie in der Öffentlichkeit auf großes Interesse stößt, und wir Archäologen mit Geschichten, die viele Menschen interessieren, aufregenden Fundstücken, gut etablierten und vernetzten „Werkzeugen“ wie Museen, Publikationen oder Dokumentationen eigentlich super aufgestellt sein müssten, unsere Wissenschaft und ihre Erkenntnisse zu vermitteln, verlieren wir doch immer häufiger die Deutungshoheit an pseudowissenschaftliche Auslegungen. Der Erfolg von Verschwörungserzählungen a la „Ancient Aliens“ spricht Bände, und trägt dazu bei, dass bestimmte Narrative als Grundlage von extremistischen Ideologien missgedeutet und missbraucht werden können. Dagegen hilft, wenn wir Forschenden Geschichten selbst und besser zugänglich erzählen, und dafür versuche ich (wie viele andere SciCom-Archäologen auch), Verständnis und Interesse zu wecken.

Irgendwelche interessanten Hobbies, von denen du uns erzählen möchtest?

Mein Arbeitsalltag lässt mir nicht allzu viel Freizeit. Die nutze ich für Projekte, die ich bereits vor dem Antritt meines Jobs begonnen hatte, und die im Job keinen Platz finden: Mitarbeit in verschiedenen Gruppen und Gemeinschaften wie bspw. HAWK digital Network zur Wissenschaftskommunikation in den historischen und archäologischen Wissenschaften. Verschiedene Talks und Papers zu Themen, an denen ich forsche, wie jungsteinzeitliche Tonfiguren aus Nordmesopotamien, und was sie uns über die Mensch-Tier-Verhältnisse erzählen. Oder zu der Frage, wie divers die Bilder sind, die wir von Gesellschaften der Vergangenheit produzieren und kommunizieren. Mein zeitaufwändigstes Hobby, dass aktuell ziemlich zu kurz kommt, ist meine Promotion: dabei arbeite ich zu Bestattungen des 6. Jahrtausends vor Christus in Nordmesopotamien. Wenn dann Zeit bleibt, und ich den Kopf frei bekommen muss, greife ich auf eher weniger spektakuläre Tätigkeiten zurück: ich backe, und ich mache ein wenig Yoga.

Wie sieht dein idealer freier Tag aus (Forscher sind ja auch nur Menschen)?

Mein perfekter Tag fängt nicht allzu früh an, ich bin nicht gerade ein Frühaufsteher.

An einem perfekten Tag hätte ich aber ausreichend Schlaf bekommen, und Energie und Motivation, ein paar Yoga-Asanas in der Sonne am offenen Fenster oder im Freien zu machen. Dann ginge es zu einem Frühstück in ein kleines Café, vor dem man sitzen und Menschen beobachten kann. Nach ausreichend Kaffee, gutem Essen und Sonne geht’s auf Erkundungstour: Straßen erforschen, einen neuen Wanderweg mit interessanten Aus- und Einblicken am Wegesrand, oder eine Tour durch ein Museum. Ich liebe es, neue Eindrücke aller Art zu sammeln. Zwischendurch darf es gern eine kleine kulinarische Neuentdeckung Streetfood sein. Meine Entdeckungstouren mache ich am liebsten zu Fuß, dabei kommen gern schonmal 20 bis 30 Kilometer Fußweg am Tag zusammen. Daher endet der Tag herrlich erschöpft, am liebsten in einer lauen Sommernacht, wieder vor einem Café oder Restaurant, mit einem guten Glas Rotwein oder einem lokalen Bier, während ich die neu gewonnenen Geschichten des Tages Revue passieren lasse.  

Bitte begrüßt Nicola ganz herzlich bei Real Scientists DE!   

Tuesday, February 22, 2022

Liebesbriefe klassisch und digital - Melanie Seltmann ist jetzt bei Real Scientists DE!

Diese Woche freuen wir uns sehr, euch unsere neue Kuratorin Maria-Elena Vorrath (@msiemund) vorstellen zu dürfen! Melanie ist studierte Linguistin, die es in die Bibliotheks- und Informationswissenschaft verschlagen hat. Sie ist waschechte Berlinerin, die es aber immer mal woanders hinverschlägt, sodass sie lange in Wien gearbeitet hat und derzeit nach Darmstadt und Potsdam pendelt. In Darmstadt arbeitet sie im Citizen-Science-Projekt „Gruß und Kuss – Briefe digital. Bürger*innen erhalten Liebesbriefe“, was auf wunderbare Weise gleich mehrere ihrer Forschungsinteressen verbindet: Neben den Forschungsinhalten den Bereich Citizen Science und damit eine besondere Form der Wissenschaftskommunikation sowie den Bereich der digitalen Geisteswissenschaften. In letzterem ist auch ihre Stelle in Potsdam angesiedelt, da sie als wissenschaftliche Koordinatorin die diesjährige Jahrestagung des Verbandes Digital Humanities im deutschsprachigen Raum (DHd) mitorganisieren darf.

Wie bist du in der Wissenschaft gelandet?

Den Wunsch in der Wissenschaft zu arbeiten hatte ich eigentlich schon vor meinem Studium. Als Schülerin wollte ich unbedingt studieren, auch wenn ich mir noch nicht ganz sicher war, was. In meinem Latein-Leistungskurs waren wir dann in einem Schülerlabor bei der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und haben gelernt, wie man kritisch ediert. Das hat mich so interessiert, dass ich Latein studieren wollte und dort auch promovieren und arbeiten. Latein habe ich im Bachelor studiert (mit Zweitfach Deutsch, als Backup auf Lehramt), mich dann aber im Master für die Linguistik entschieden und dort in Wien auch meine Promotion angefangen. Im Laufe des Masters bin ich über meine Hilfskraftsstelle in die digitalen Geisteswissenschaften gerutscht und seither dort geblieben. 
Nachdem meine Stellen eigentlich immer im Infrastrukturbereich der Projekte waren, habe ich 2020 neben der Arbeit angefangen noch einmal zu studieren: Bibliotheks- und Informationswissenschaft an der HU Berlin. Passenderweise bin ich letztes Jahr mit meiner Stelle in der Bibliothek gelandet und fühle mich dort sehr wohl. Zumal ich dort auch forschen kann. Und da schließt sich eigentlich auch der Kreis, schließlich bin ich dann doch noch bei der Editionsarbeit gelandet. 
 
Warum hast du dich für dein aktuelles Feld entschieden, und/oder was hält dich dort?
Mich interessiert die Vielseitigkeit meines Feldes. Ich bezeichne mich gerne als digitale Geisteswissenschaftlerin. Diese zeichnet aus, sehr interdisziplinär zu sein und zu arbeiten. Das harmoniert sehr gut mit meinen vielen verschiedenen Interessen. Außerdem mag ich die Community sehr gern. Die meisten Menschen sind sehr offen und kommunikativ. Vermutlich muss man das auch sein, wenn man in solch einem fluiden Feld bewegt. 
 
Erzähle uns etwas über deine Arbeit!
In meiner längerfristigen Stelle in der Bibliothek bin ich für Infrastrukturbelange unseres Projektes „Gruß & Kuss – Briefe digital. Bürger*innen erhalten Liebesbriefe“ zuständig. Da es sich um ein Verbundprojekt handelt, habe ich dabei Unterstützung von Kollegen der Hochschule Darmstadt. In der praktischen Arbeit kommen aber auch viele andere Projektaspekte hinzu: Überlegungen von Forschungsaktivitäten, Kommunikationswegen, Kommunikation mit internen und externen Kolleg*innen, Publikationen und Vorträge etc.
Daneben habe ich aktuell noch eine Anstellung an der Uni Potsdam, wo ich bei der Tagungsorganisation der DHd2022 mitorganisiere. Wir sind gerade in der heißen Phase (in 2 Wochen ist die Konferenz schon). D.h. es gibt viel Eintragungen auf unserer Webseite und in ConfTool, Exporte aus ConfTool, Mails mit Teilnehmenden und Teilgebenden, Planungen von Zoom, Konferenztaschen (die es gibt, obwohl die Tagung online stattfindet) etc.  
 
Motivation: warum sollte sich die Öffentlichkeit für deine Forschung/Arbeit interessieren?
Im Bereich Citizen Science sind wir auf die Öffentlichkeit quasi angewiesen. Wir verstehen im Projekt Citizen Science sehr vollumfänglich. Also von der Forschungsfrage bis zu den Ergebnissen. Dabei kann jede*r an so vielen Aktivitäten teilnehmen wie sie*er möchte. Gerade in den Geisteswissenschaften sind Citizen-Science- (oder eigentlich Citizen-Humanities-)Projekte erst nach und nach präsenter. Dabei gibt es auch hier so spannende Projekte, die auch sehr nah an der Lebenswirklichkeit von allen liegen. Siehe unser Bereich von Liebesbriefen. Die meisten werden vermutlich schon den ein oder anderen Liebesbrief bekommen oder geschrieben haben. 
Der Bereich Digital Humanities ist interessant, weil so viele verschiedene Fächer involviert sind. Zudem werden neuste Methoden verwendet, die auch außerhalb der Wissenschaft zum Tragen kommen. 
 
Hast du irgendwelche interessanten externen/zusätzlichen Aufgaben/Tätigkeiten?
Neben meiner eigentlichen Arbeit engagiere ich mich in verschiedenen Arbeitsgruppen, z.B. zum digitalen Publizieren, zur Theorie in den digitalen Geisteswissenschaften oder auch zu Nachhaltigkeit in den digitalen Geisteswissenschaften. Zudem erzähle ich auf meinem TikTok-Account über Citizen Science und betreibe mit einer Freundin (Mareike Schumacher, die hier auch schon kuratiert hat) einen Blog über Public Humanities. 
 
Irgendwelche interessanten Hobbies, von denen du uns erzählen möchtest?
In meiner (im Moment sehr raren) Freizeit singe ich im Chor. Das ist momentan so ziemlich der einzige Moment, wo ich mal vollständig von Arbeit abschalten kann. Auch wenn die Proben natürlich auch einiges an Zeit kosten. Im Moment proben wir z.B. für einen Auftritt der Matthäuspassion in der Berliner Philharmonie am Gründonnerstag.

Wie sieht dein idealer freier Tag aus (Forscher sind ja auch nur Menschen)?

Idealerweise fahre ich in den Wald oder ans Wasser, gehe lange spazieren, trinke den ein oder anderen guten Kaffee (und da bin ich sehr hakelig)… Derzeit ist es häufig leider einfach nur etwas ausruhen auf dem Sofa und vielleicht noch einen Film sehen.

Bitte begrüßt Melanie ganz herzlich bei Real Scientists DE!