Sunday, June 27, 2021

Geowissenschaftlerin aus Leidenschaft - Thora Schubert ist jetzt bei Real Scientists DE!

Diese Woche freuen wir uns sehr, euch unsere neue Kuratorin Thora Schubert (@thoraschubert) vorstellen zu dürfen! Thora hat in Göttingen Geowissenschaften studiert und steht nun kurz vor dem Abschluss des Masters in Georessourcenmanagement an der RWTH Aachen. Seit 2017 steht sie häufiger mal auf Science Slam- und anderen Bühnen und träumt dabei vom großen Durchbruch in der Wissenschaftskommunikation. Themen, die ihr besonders am Herzen liegen, sind verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen, die Suche nach einem Endlager für radioaktive Abfälle, und eine bessere Akzeptanz der Geowissenschaften in der Gesellschaft ("Wir lecken nicht nur an Steinen!").

Wie bist du in der Wissenschaft gelandet?  

Tatsächlich auf Umwegen. Meine Eltern und mein Opa sind zwar schon Geowissenschaftler (ich bin quasi von Fossilien und Mineralen umgeben aufgewachsen), mich hat das aber lange nicht besonders gereizt. Nach dem Abi hatte ich erstmal tausende andere Ideen und habe einiges ausprobiert: einen Job in einer Werbeagentur, ein Praktikum beim Radio, ein Semester im Studiengang Verpackungstechnik… Erst, als ich mich auf einem Ehemaligentreffen meiner Schule länger mit einem Geowissenschaftsstudenten unterhalten habe, klang das dann doch ganz reizvoll. 

Warum hast du dich für dein aktuelles Feld entschieden und/oder was hält dich dort?

Der Bachelor in Geowissenschaften hat mir gezeigt: unser Planet ist ungemein faszinierend und komplex – mich interessiert aber noch viel mehr das Spannungsfeld Erde-Mensch. So bin ich im Master Georessourcenmanagement gelandet, in der Vertiefungsrichtung Rohstoff- und Energiemanagement. Da stehen genau solche Fragen auf dem Plan – Wie kann man Rohstoffe verantwortungsvoll gewinnen, warum ist die Energiewende so schwierig, taugt das Lieferkettengesetz etwas? Lauter spannende Themen, über die ich immer noch mehr wissen will. 

Erzähle uns etwas über deine Arbeit!

In meiner Masterarbeit geht es um künstlich geschaffene Hohlräume in Salzgestein, die als Wasserstoffspeicher dienen können und damit für die künftige Energieversorgung interessant sind. Da ich aber gerade erst damit anfange, wird es diese Woche auch um diverse andere geowissenschaftliche Themen gehen.  

Warum sollte sich die Öffentlichkeit für deine Forschung/Arbeit interessieren?

Weil sie uns alle betrifft! Wir alle nutzen Ressourcen, und das oft, ohne uns dessen bewusst zu sein. Aber vom Handy über Leitungswasser bis hin zum Strom aus der Steckdose: alles hat Auswirkungen. Je mehr wir alle uns dieser Auswirkungen – auf Ökosysteme, auf die Gesellschaft, auf das Klima – bewusst werden, desto besser können wir verantwortungsvoll mit Ressourcen umgehen. 

Hast du irgendwelche interessanten externen/zusätzlichen Aufgaben/Tätigkeiten?

Seit bald vier Jahren bin ich häufiger auf Science Slams unterwegs, woraus sich mit der Zeit auch andere Anfragen ergeben haben. So bin ich vor Kurzem im Team von Terra Xplore gelandet – einem frisch gestarteten Online-Ableger von Terra X.

Irgendwelche interessanten Hobbies, von denen du uns erzählen möchtest?

Auf Wanderungen an nichtssagend aussehenden Steinen stehenbleiben und meine Begleiter mit einem kurzen Vortrag dazu nerven. Alternativ: auf Städtebummeln an schick aussehenden Natursteinfassaden stehenbleiben und meine Begleiter mit einem kurzen Vortrag dazu beeindrucken.

Wie sieht dein idealer freier Tag aus (Forscher sind ja auch nur Menschen)?

An einem idealen freien Tag muss ich nie den Schlafanzug ausziehen! Höchstens, um mich in die Badewanne zu legen. 

Bitte begrüßt Thora ganz herzlich bei Real Scientists DE!

Sunday, June 20, 2021

Psychische Gesundheit in der Kindesentwicklung - Aleksa Kaurin ist jetzt bei Real Scientists DE!

Diese Woche freuen wir uns sehr, euch unsere neue Kuratorin Aleksa Kaurin (@AleksaKaurin) vorstellen zu dürfen! Aleksa promovierte an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz, und absolvierte parallel dazu ihre Ausbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin. Während ihrer Promotion war sie als von der Fulbright Kommission geförderte Gastwissenschaftlerin an der University of California (Riverside). Im Anschluss an die Dissertation und Approbation folgte eine kurze Episode am Leibniz-Institut für Resilienzforschung in Mainz, bevor sie für zwei Jahre an die University of Pittsburgh ging. Während dieses Aufenthalts beschäftigte sie sich vor allem damit, welchen Einfluss zwischenmenschliche Beziehungen auf das psychische Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen haben. Seit April 2021ist Aleksa Juniorprofessorin für Klinische Kinder- und Jugendpsychologie an der Universität Witten/Herdecke.

Wie bist du in der Wissenschaft gelandet?
Fragen danach, wie wir zu denen werden, die wir sind, wie wir Krisen in unsere Biografie integrieren und welche Rolle dabei unsere zwischenmenschlichen Beziehungen spielen, haben mich schon immer fasziniert. Ursprünglich wollte ich diesem Interesse als Filmemacherin nachgehen, aber als ich an einer Filmhochschule angenommen wurde, wurde ich unsicher. Die Psychologie schien mir besser geeignet zu sein, Antworten auf meine Fragen zu finden. Gleich zu Beginn meines Bachelorstudiums habe ich als studentische Hilfskraft eine Arbeitsgruppe unterstützt, die sich mit Hochbegabtenforschung und -förderung im Kindes- und Jugendalter beschäftigte. So kam ich in ein sehr leistungsorientiertes, aber auch sehr unterstützendes Umfeld. Das war eine prägende Erfahrung, die mir dabei geholfen hat zu verstehen, dass ich mein Leben gerne in der Wissenschaft verbringen wollte.

Warum hast du dich für dein aktuelles Feld entschieden und/oder was hält dich dort?
Ich bin als Migrantin mit Kriegsfluchterfahrung in Deutschland aufgewachsen. Zu erleben wie meine Eltern, Freunde und Verwandte versuchten, in einem neuen und nicht immer freundlichen Umfeld neu anzufangen und zugleich ihre Erfahrungen zu verarbeiten – all das hat mich wahrscheinlich früh und nachhaltig für Prozesse der Krisenbewältigung sensibilisiert.
Aus wissenschaftlicher Sicht, finde ich es sehr spannend, dass die meisten psychischen Störungen ihren Beginn im späten Kindes- bzw. Jugendalter haben. Ohne adäquate Behandlung bleiben diese Störungen bis ins Erwachsenenalter bestehen und stellen somit einen bedeutsamen Risikofaktor für die Entwicklung psychischer Erkrankungen über die gesamte Lebensspanne dar. Gleichzeitig wurde lange Zeit davon ausgegangen, dass Erkenntnisse aus der Forschung zu psychischen Störungen im Erwachsenenalter ohne Weiteres auf das Kindes- und Jugendalter übertragbar seien. Das ist in vielerlei Hinsicht problematisch, vor allem aber, weil wir bei Kindern und Jugendlichen immer im Hinterkopf behalten müssen, vor welchen Entwicklungsherausforderungen sie stehen. Was ist behandlungsbedürftig und was ist im Rahmen normaler Entwicklungsverläufe zu betrachten? Was kann das Kind schon? Was muss es noch lernen? Was ist aus welchen Gründen auf der Strecke geblieben? Die Beantwortung dieser Fragen ist essenziell, um zu einordnen zu können, ob wir bestimmte Verhaltensweisen als vorübergehend und üblicherweise in bestimmten Altersgruppen auftretend einordnen, oder ob wir von einer Belastung ausgehen müssen, die einer Behandlung bedarf.

Diese Mischung aus akutem Forschungsbedarf und der besonderen Verantwortung, die uns in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zukommt, fasziniert mich. Wenn es gelingt zu verstehen, wie wir Bedürfnisse zu verschiedenen Zeitpunkten der Entwicklung therapeutisch sinnvoll aufgreifen und Menschen dabei unterstützen können, in für sie hilfreicher Weise mit Krisen und Traumata umzugehen und langfristig gestärkt und selbstbestimmt durchs Leben zu gehen – dann kann ich mir keinen schöneren Beruf für mich vorstellen.

Erzähle uns etwas über deine Arbeit!
Seit April dieses Jahres bin ich Juniorprofessorin für Kinder- und Jugendpsychologie an der Universität Witten/Herdecke. Meine Arbeit besteht vor allem aus Forschung, Lehre und des Aufbaus einer psychotherapeutischen Forschungs- und Lehrambulanz für Kinder und Jugendliche.
Meine Forschung beschäftigt sich mit den Schnittstellen zwischen Entwicklungs-, Persönlichkeits- und klinischer Psychologie. Mich interessiert, wie unsere Beziehungen im Kindes- und Jugendalter die Art und Weise beeinflussen, wie wir mit stressigen Ereignissen umgehen, wie diese Prozesse durch individuelle Unterschiede und psychische Störungen beeinflusst werden und welchem Wandel sie in unserer Entwicklung unterliegen. Ein zentrales Anliegen meiner Forschung besteht darin, genau zu verstehen, wie sich bestimmte Phänomene psychischer Gesundheit in Abhängigkeit des Entwicklungsstandes eines Kindes im Alltag äußern, um so ein genaues Verständnis aufrechterhaltender Mechanismen zu befördern.
Meine Lehrveranstaltungen stammen v.a. aus dem Bereich der Psychotherapieforschung aber auch der Entwicklungspsychopathologie, also desjenigen Teilbereichs der klinischen Psychologie, der bestimmte Verhaltensweisen als Resultat eines dynamischen Wechselspiels von Risikofaktoren und Ressourcen im Entwicklungsverlauf versteht. Zudem betreue ich Abschlussarbeiten, Praktika und kann hoffentlich bald auch eigene Doktorand:innen einstellen.

Warum sollte sich die Öffentlichkeit für deine Forschung/Arbeit interessieren?
Wir alle wissen, dass es uns nicht immer gut geht, und ich halte es für sehr wichtig, ein wissenschaftlich fundiertes Verständnis für diese Episoden und ihre möglichen Ursachen zu entwickeln. Psychische Störungen im Kindes- und Jugendalter werden in der Öffentlichkeit vor allem dann diskutiert, wenn es zu Eskalationen kommt oder – wie zurzeit – diskutiert wird, wie bestehende Vorbelastungen durch die COVID19-Pandemie verstärkt werden. In diesen Debatten schwingt oft eine latente Stigmatisierung der Betroffenen mit. Das macht mich nicht nur sehr traurig – es ist vor allem kontraproduktiv, denn diese Stigmatisierung erschwert eine rechtzeitige Intervention. Das ist umso gefährlicher, da Kinder und Jugendliche deutlich weniger Möglichkeiten haben als Erwachsene, sich selbst um eine adäquate Behandlung zu kümmern und auf ihre Bezugspersonen angewiesen sind. Wenn wir als Klinische Wissenschaftler:innen unsere Forschungsergebnisse in größerem Umfang in die Öffentlichkeit einbringen würden, dann könnten viele dieser Diskussionen reflektierter ausfallen.
Als Kinder- und Jugendpsychologin interagiere ich mit verschiedensten Berufsgruppen und beziehe die unterschiedlichen psychosozialen Bezüge der Kids in die Behandlung mit ein. Häufig fällt mir dabei auf, dass psychische Erkrankungen nicht mit körperlichen gleichgestellt sind, ich z.B. bei Lehrer:innen seltener auf Verständnis stoße, wenn ich erkläre, dass Schüler:innen aufgrund einer Depression nicht am Unterricht teilnehmen können.
Mit einer besseren Kommunikation unserer Forschung lässt sich diese grundlegende Skepsis und damit verbundene Irrglauben hoffentlich nach und nach ausräumen. Ich wünsche mir, dass wir auf diese Weise ein sensibles und entstigmatisierendes gesellschaftliches Umfeld schaffen können und wir langfristig einen hilfreichen, lösungsorientierten Umgang mit psychischer Gesundheit im Kindes- und Jugendalter finden.

Hast du irgendwelche interessanten externen/zusätzlichen Aufgaben/Tätigkeiten?
Neben meiner Forschungs- und Lehrtätigkeit arbeite ich auch als Psychotherapeutin mit Kindern und Jugendlichen. Obwohl ich hierdurch de facto (noch) einen Tag in der Woche weniger zur Verfügung habe, um an meinen wissenschaftlichen Projekten zu arbeiten, fühle ich mich nach dem Tag in der Ambulanz in der Regel sehr erholt und bereichert. Das klingt vielleicht paradox. Aber es ist ein gutes Gefühl zu merken, dass meine wissenschaftliche Arbeit direkte Übersetzung im Alltag finden kann und nicht nur als Muster in abstrakten Datenmatrizen existiert.
Zudem bin ich auch als Editorin verschiedener wissenschaftlicher Zeitschriften tätig. Das sprengt meine zeitlichen Kapazitäten ab und an, aber es ist ein so gutes Gefühl sich mit aktuellen Fragen aus der Wissenschaft zu beschäftigen und zu wissen, dass man an der Gestaltung seines Feldes mitwirkt.

Irgendwelche interessanten Hobbies, von denen du uns erzählen möchtest?
Früher habe ich auch als freie Filmemacherin gearbeitet, wozu ich durch meinen zeitintensiven Beruf nicht mehr komme. Ich werde aber immer noch gelegentlich auf mein IMDB-Profil angesprochen – zuletzt bei der juristischen Beratung im Rahmen meiner Berufungsverhandlung („Frau Kaurin, eine Frage vorab …“).
Ich liebe es außerdem, lange Waldspaziergänge zu machen, auf meinem Rennrad den Fahrtwind zu spüren oder am Ende eines langen Tages ein paar Bahnen im Schwimmbad zu ziehen. Und wenn ich an einer Bücherei vorbeikomme, dann finde ich bestimmt schnell Nachschub für meine Kinderbuchsammlung.

Wie sieht dein idealer freier Tag aus (Forscher sind ja auch nur Menschen)?
Idealerweise verbringe ich den ganzen Tag draußen und falle abends erschöpft ins Bett. Am allerliebsten bin ich dabei für eine längere Zeit unterwegs, mit wenig Gepäck und nur einem ungefähren Plan in welcher Gegend ich übernachten könnte. Ich liebe es draußen zu sein und Zeit für meine Freunde und Familie zu haben oder auch mich stundenlang mit Themen/Büchern zu befassen, die wenig mit meiner Arbeit zu tun haben. Aktuell liegen „Eure Heimat ist unser Albtraum“, „Unterleuten“ und „Deutschland und die Migration“ auf meinem Stapel.

Bitte begrüßt Aleksa ganz herzlich bei Real Scientists DE!

Sunday, June 13, 2021

Parkinson auf der Spur - Vanessa Pitz ist jetzt bei Real Scientists DE!

Mit großer Vorfreude möchten wir euch unsere neue Kuratorin Vanessa Pitz (@vanessapitz) vorstellen!
Vanessa hat in Marburg Biologie auf Bachelor studiert und absolvierte dann ihren Master in Biomedizin an der Universität in Liverpool. Daraufhin zog es sie für weitere 3 Jahre ins grüne Schottland, wo sie an der Universität Glasgow ihre Doktorarbeit in Neurowissenschaften als Mitglied der weltweit größten Langzeitstudie in Parkinson (Tracking Parkinson’s) verfasste. In ihrer Arbeit hat sie die Effektivität und Nebenwirkungen des Medikamentes Levodopa (L-dopa) untersucht und auch Rückschlüsse auf die Diagnose der Krankheit gezogen.

Wie bist du in der Wissenschaft gelandet?
Ich hatte schon in der Schule ein großes Interesse an Naturwissenschaften, vor allem der Biologie. Obwohl Biologie mein schlechtestes Fach war, hat es mir die größte Freude bereitet und das war für mich am Wichtigsten. Ich wusste schon immer: ich schau mal wie weit ich komme – solange es mir Spaß macht, bin ich dabei! Ich habe mich dann dazu entschieden Biologie (Bachelor), Biomedizin (Master) und letztendlich Neurowissenschaften (PhD) zu studieren.

Warum hast du dich für dein aktuelles Feld entschieden, und/oder was hält dich dort?
Ich denke bei mir war es eine Art Schockliebe in der Schule, zumindest was die Neurowissenschaften und das Gehirn angeht. Dieser Gedanke, dass das kleine Gehirn so viel von einem Menschen nehmen kann und besonders die Heimtücke dieser schleichenden Krankheiten wie Parkinson und Alzheimer, hat mich einfach verblüfft. In einer Facharbeit musste ich dann ein Thema auswählen und habe mich für ein Parkinsonmedikament entschieden – ab da war es um mich geschehen. Ich denke was mich so lange in dem Feld gehalten hat, ist, dass man sieht: es passiert etwas. Es gibt neue Ansätze und auch als junge ForscherIN hat man das Gefühl in dieser Community gehört zu werden. Gerade die klinische Forschung kann einen direkten Einfluss auf den Patienten haben und das finde ich besonders spannend.

Erzähle uns etwas über deine Arbeit!
In meiner Doktorarbeit habe ich mich mit dem Thema Parkinson und speziell der Ansprache auf das Medikament Levodopa (L-dopa) innerhalb klinischer Langzeitstudien (etwa 8 Jahre) beschäftigt. In erster Linie wollte ich schauen, wie sich insgesamt die Motorik verbessert, aber auch wann und wie oft Nebenwirkungen auftreten. Zudem wird die Diagnose Parkinson klinisch von der Ansprache auf L-dopa unterstützt, was daher auch ein wichtiger Punkt in meiner Arbeit war.

Warum sollte sich die Öffentlichkeit für deine Forschung/Arbeit interessieren?
Ich denke der wichtigste Aspekt sind die dramatisch steigenden Zahlen der Betroffenen – es wird bald jeder jemanden kennen, der/die Parkinson hat. Die Wissenschaftskommunikation hinkt dem aber noch etwas hinterher, denn Parkinson sieht bei jedem anders aus und das ist auch die Schwierigkeit (und gleichzeitig das Faszinierende) in der Forschung. Darüber hinaus ist es einfach eine verzwickte Krankheit und im Moment passiert auf dem Gebiet der Neurodegeneration sehr viel. Mir persönlich bereitet dieses Gebiet immer noch viel Freude und das möchte ich gerne weitergeben.

Hast du irgendwelche interessanten externen/zusätzlichen Aufgaben/Tätigkeiten?
Als Datenanalytikerin sitze ich natürlich die meiste Zeit vor meinem Laptop. Allerdings war ich während meiner Doktorarbeit auch Teil einer Forschungsinteressengruppe, bestehend aus Patienten, Angehörigen und Forschern und habe dort regelmäßig Vorträge gehalten und mich mit den Leuten ausgetauscht. Das war eine Erfahrung, die ich so nie vergessen werde und ist bis heute eine riesige Motivation. Ansonsten ist natürlich die (mehr oder weniger offizielle) Wissenschaftskommunikation ein sehr wichtiger Punkt, vor allem in Krankheitsgebieten wie diesem, die in Großbritannien hauptsächlich auf Spendengeldern basieren.

Irgendwelche interessanten Hobbies, von denen du uns erzählen möchtest?
Ich kann mich für viele Sportarten interessieren, habe aber auch pandemiebedingt endlich wieder zu meinen alten Hobbies wie Nähen und lesen zurückgefunden. Außerdem habe ich mich gut darin geschlagen Pflanzen zu ziehen und am Leben zu halten.

Wie sieht dein idealer freier Tag aus (Forscher sind ja auch nur Menschen)?
Ein idealer Tag startet für mich etwa gegen 9 Uhr mit einer gemütlichen Lauf-, Wander- oder Schwimmrunde im Sonnenschein. Anschließend ein gemütliches ausgiebiges Frühstück und danach bis in die Abendstunden etwas mit Freunden unternehmen.

Bitte begrüßt Vanessa ganz herzlich bei Real Scientists DE!

Sunday, June 6, 2021

Das Klima der Exoplaneten - Julia Seidel ist jetzt bei Real Scientists DE!

Diese Woche freuen wir uns sehr, euch unsere neue Kuratorin Julia Seidel (@JuliaVSeidel) vorstellen zu dürfen! Julia ist studierte Physikerin und hat ihren Bachelor an der TU Darmstadt absolviert. Ihren Master bekam sie dann am Imperial College London und verbrachte einige Zeit in Paris an der Ecole Normale Supérieure und in Bogotá an der Universidad de los Andes. Von 2017 bis 2021 war sie Doktorandin an der Universität Genf, und arbeitet dort nun als PostDoc.

Wie bist du in der Wissenschaft gelandet?
Da gab es für mich schon sehr früh keine Zweifel, ich wollte schon immer hinter das ‘warum’ der Dinge kommen.

Warum hast du dich für dein aktuelles Feld entschieden, und/oder was hält dich dort?
Mir ist es immer schwer gefallen mich nur auf ein Feld zu konzentrieren, bis zum Ende des Masters habe ich bestimmt 4-5 Mal den Schwerpunkt gewechselt. Jetzt mache ich viele Dinge auf einmal: Atmosphärenphysik, Astronomie, Chemie, und das macht es immer wieder spannend.

Erzähle uns etwas über deine Arbeit!
Ich erforsche das Klima and ganz speziell den Wind auf Exoplaneten, Planeten außerhalb des Sonnensystems, und benutze dabei das Licht des Heimatsterns um die Atmosphäre zu durchleuchten.

Warum sollte sich die Öffentlichkeit für deine Forschung/Arbeit interessieren?
Unsere Erde ist nur einer von vielen Planeten. Um unsere Heimat richtig zu verstehen, müssen wir verstehen wie Planeten im Allgemeinen funktionieren.

Hast du irgendwelche interessanten externen/zusätzlichen Aufgaben/Tätigkeiten?
Mehrmals im Jahr reise ich nach Chile zu den größten Teleskopen der Welt um neue Beobachtungen zu tätigen.

Irgendwelche interessanten Hobbies, von denen du uns erzählen möchtest?
Ich zeichne sehr gerne, auch Exoplaneten :)

Wie sieht dein idealer freier Tag aus (Forscher sind ja auch nur Menschen)?
Ganz weit weg in einer neuen Stadt treiben lassen und die Leute beobachten.

Bitte begrüßt Julia ganz herzlich bei Real Scientists DE!

Sunday, May 30, 2021

Supermassive schwarze Löcher - Karina Voggel ist jetzt bei Real Scientists DE!

Mit großer Vorfreude möchten wir euch unsere neue Kuratorin Karina Voggel (@KarinaVoggel) vorstellen! Karina hat in Heidelberg Physik studiert und sich an der LMU und dem European Southern Observatory (ESO) in München/Garching in Astronomie promoviert. Im Anschluss zog es sie für drei Jahre an die Universität Utah in Salt Lake City, bevor es 2019 zurück in die europäische Heimat ging. Seitdem arbeitet als CNES Fellow am Observatoire astronomique de Strasbourg. In ihrer Arbeit sucht Karina nach schwarzen Löchern in Sternenhaufen in den Kernen miteinander verschmolzener Galaxien.

 

Wie bist du in der Wissenschaft gelandet?
Ich habe in Heidelberg Physik studiert und habe danach als Doktorandin bei der Europäischen Südsternwarte (ESO) angefangen. Die ESO ist quasi das Astronomie-Equivalent zur ESA oder NASA. Dort werden die Teleskope gebaut und betrieben. Dort die Doktorarbeit zu machen war sehr spannend, da man sehr viel von den neuesten Entwicklungen in der Astronomie mitbekommt. Im Moment baut die ESO zum Beispiel das größte Teleskop der Welt mit einem Spiegel mit einem Durchmesser von 39 Metern in der Wüste von Chile. Nach meiner tollen Zeit bei der ESO habe ich ein Angebot für eine Postdoc-Stelle in Salt Lake City and der University of Utah angenommen. Dort hatte ich drei tolle Jahre in denen ich meine Arbeit weiterentwickeln konnte. Seit 2019 bin ich nun mit einem unabhängigen Fellwoship am Strasbourg Observatory direkt an der Grenze zu Deutschland.

Warum hast du dich für dein aktuelles Feld entschieden, und/oder was hält dich dort?
Die Astronomie ist das Faszinierendste was ich mir generell vorstellen kann. Wir sind auf diesem kleinen Planeten ja quasi nur ein kleines Staubteilchen im großen Ganzen des Universums. Und alles was dort existiert, außerhalb unseres täglichen Lebens auf der Erde, fasziniert mich schon seit meiner Schulzeit. Damals hatte ich populärwissensachftliche Bücher gelesen über das Universum und Astronomie und seither wollte ich darüber mehr wissen. Von diesem Wissensdurst getrieben habe ich dann Physik studiert und mich in der Astrophysik spezialisiert. Was mich daran hält ist die Freude an der Astronomie, aber ohne feste Stelle kann man sich ja leider nie sicher sein, ob man auch langfristig in der Wissenschaft bleiben kann.

Erzähle uns etwas über deine Arbeit!
Ich arbeite daran, die super-massiven schwarzen Löchern in Sternhaufen zu finden. Denn wenn wir in in diesen Sternhaufen sehr große schwarze Löcher finden, ist das ein sicheres Zeichen, dass sie einmal der zentrale Sternhaufen einer größeren Galaxie waren. Wenn eine solche Galaxie dann mit einer anderen verschmilzt, wird sie durch die Gezeitenkräfte zerstört, aber dieser sehr dichte Sternhaufen im Zentrum bleibt intakt. Unser Ziel ist es, diese ehemaligen Kerne von Galaxien zu finden und dadurch zurückverfolgen zu können, wie viele Galaxien schon akkretiert wurden im Laufe ihres Lebens. Das hilft uns dann zu verstehen wie Galaxien sich während ihres Lebens entwickeln und an Masse gewinnen.
Die schwarzen Löcher im Zentrum von diesen ehemaligen Galaxiekernen finde ich, indem wir uns die Bewegung der Sterne direkt in der nächsten Nähe der möglichen schwarzen Löcher anschauen. Da die schwarzen Löcher eine sehr hohe Masse haben, bewegen sich die Sterne in dessen direkter Umgebung viel schneller als man erwarten würde. 

Warum sollte sich die Öffentlichkeit für deine Forschung/Arbeit interessieren?
Astronomie fasziniert die meisten Menschen schon von Grund auf, da wir alle ein bisschen auf der Suche sind nach unserem Platz im großen Ganzen. Jedesmal wenn ich erwähne, dass ich in der Astronomie bin, kommen extrem viele Fragen über alles, was sie je darüber gehört haben. Das macht mir extrem Freude, die Dinge zu erklären. Gerade schwarze Löcher gehören zu den astronomischen Objekten, die am meisten Faszination auslösen. Bei so gut wie jedem Vortrag bekomme ich Fragen, ob die Löcher alles verschlucken wie kosmische Staubsauger.

Hast du irgendwelche interessanten externen/zusätzlichen Aufgaben/Tätigkeiten?
Als Astronomen verbringen wir die meiste Zeit vor unseren Laptops bei der Datenauswertung und dem Schreiben von Manuskripten. Aber die tollste Tätigkeit außerhalb dieser Normalität ist wenn wir zur Beobachtung an das Teleskop reisen. Oft sind diese an ganz besonderen Orten, zum Beispiel mitten im Nirgendwo in der Atacama Wüste in Chile oder in Hawaii auf 4200m auf dem Mauna Kea. Da erlebt man das ein oder andere Abenteuer.

Irgendwelche interessanten Hobbies, von denen du uns erzählen möchtest?
Ich bin passionierte Marathonläuferin seit einigen Jahren und trainiere dafür fast täglich. In Vorbereitung auf Marathons laufe ich oft bis zu 90km die Woche und nach den ganzen pandemiebedingten Absagen in 2020 hoffe ich, dass der Berlin-Marathon dieses Jahr stattfindet. Zum ambitionierten Laufen bin ich gekommen, als ich in Utah gelebt habe und mich dort dem lokalen Track Club angeschlossen habe.

Wie sieht dein idealer freier Tag aus (Forscher sind ja auch nur Menschen)?
Ein perfekter Tag startet mit einem langen Lauf direkt nach dem Frühstück zum Sonennaufgang, am liebsten ein schöner Trail den Berg hoch oder sonstwo in der Natur um einen See und zusammen mit Freunden aus dem Laufclub. Danach lecker etwas zu Mittag kochen (oder essen gehen) dann vielleicht ein Buch lesen und sich ausruhen vom langen Lauf und später gegen Abend sich mit Freunden (in Coronazeiten nur mit meinem Partner) treffen und zum Beispiel Brettspiele spielen bei einem Glas Wein.

Bitte begrüßt Karina ganz herzlich bei Real Scientists DE!

Sunday, May 23, 2021

Sprache in Vergangenheit und Gegenwart - Alexander Lasch ist jetzt bei Real Scientists DE!

Diese Woche freuen wir uns sehr, euch Alexander Lasch (@AlexanderLasch) als unseren neuen Kurator vorstellen zu dürfen! Alexander Lasch ist Professor für Germanistische Linguistik und Sprachgeschichte an der TU Dresden. Er ist Vater von vielen Kindern und, zum Glück, sehr glücklich verheiratet. Für das beste Eis auf dieser Erde muss er keine 500 Meter laufen. Er liebt Grammatik und Sprachgeschichte und begeistert sich aktuell besonders für #DigitalHerrnhut. Außerdem spielt er leidenschaftlich gern, wenn es seine Zeit zulässt.

Wie bist du in der Wissenschaft gelandet?

So wie viele andere sichere auch: Ich hatte Interesse und Freude an akademischer Lehre und Forschung und irgendwann die Gelegenheit dazu, mein Interesse zum Beruf zu machen. 

Warum hast du dich für dein aktuelles Feld entschieden, und/oder was hält dich dort?

Irgendwann erreicht man den Punkt, an dem man verstanden hat, dass Grammatikographie auch nichts anderes als metapherngestützte Ideenlehre ist. Dann kann es großen Spaß machen, das Spiel um die Verhandlung und Analyse und Modellierung von Sprachwissen mitzugestalten. 

Erzähle uns etwas über deine Arbeit!

Ich habe einen traumhaften und -- nach Jahren akademischen Prekariats in der Qualifikation -- sicheren Beruf, in dem ich selbst sehr viele Dinge gestalten und mitentscheiden darf. Ob man und welche Gestaltungsoptionen ich ergreife, liegt nur selten an äußeren Zwängen, sondern sehr viel daran, wie stark ich mich in welchem Feld engagieren möchte. Die Professur und die Aufgaben in der so genannten "akademischen Selbstverwaltung", ein furchtbarer Begriff, er sollte "akademische Selbstgestaltung" heißen, haben meinen Arbeitsalltag sehr stark verändert, was mir nicht immer gefällt, aber mir dennoch auch immer häufiger schmeckt. Denn mittel- und langfristige Planung, Neuausrichtung von Forschungs- und Studienmöglichkeiten und eine aktive Beteiligung an Strategieprozessen entschädigen doch sehr oft für den Verlust von Freiraum für persönliche Forschungsinteressen.

Wenn ich diese dann verfolgen kann, interessiere ich mich im Moment sehr für koloniallinguistische Themen, für die ich gemeinsam mit anderen im Hub #DigitalHerrnhut (https://dhh.hypotheses.org) erschließe. Zum anderen bin ich sehr engagiert für die konstruktionsgrammatische Beschreibung des Deutschen. 

Motivation: warum sollte sich die Öffentlichkeit für deine Forschung/Arbeit interessieren?

Ich setze mich sehr für eine Transformation der Communitas Universität ein, die sich als Institution nach und nach öffnet, um eine der Akteur:innen einer Wissenskultur des 21. Jahrhunderts zu werden. Wie bei allen Prozessen sind damit Chancen und Risiken verbunden, die ich gern im Hinblick auf Open Educational Resources, Open Access, CitizenScience und ganz allgemein Open Educational Practices beleuchten möchte.

Hast du irgendwelche interessanten externen/zusätzlichen Aufgaben/Tätigkeiten?

Ich bin Studiendekan, Prüfungsausschussvorsitzender, Mitglied in Bibliothekskommission  und Senatskommission Lehre und im Koordinierungsstab beim Prorektorat Bildung; Gutachter für verschiedene Stiftungen und Vorsitzender der Gesellschaft für germanistische Sprachgeschichte. 2019 habe ich eine gemeinnützige GmbH für barrierefreie Kommunikation, VERSO, aus der Universität ausgegründet. Also ja, es gibt viel zu sagen. 

Irgendwelche interessanten Hobbies, von denen du uns erzählen möchtest?

Ich spiele leidenschaftlich gern, Videospiele, wie man so sagt. Leider fehlt mir immer mehr die Zeit dazu -- und ob ich dazu etwas erzählen soll, erfrage ich bei den Follower:innen des Accounts.

Wie sieht dein idealer freier Tag aus (Forscher sind ja auch nur Menschen)?

Kaffee. Zigarette. Buch.

Bitte begrüßt Alexander ganz herzlich bei Real Scientists DE!  

 

Sunday, May 16, 2021

Flügellose Fruchtfliegen - Lisa Heinke ist jetzt bei Real Scientists DE!

Diese Woche freuen wir uns sehr, euch Lisa Heinke (@lisa_heinke) als unsere neue Kuratorin vorstellen zu dürfen! Lisa hat in Mainz und Potsdam Molekularbiologie studiert und nach ihrem Master-Abschluss für ein Start-Up gearbeitet. Sie ist dann für ihre Doktorarbeit nach England gezogen und hat an der University of Cambridge ihren PhD gemacht. Dafür hat sie in einem Labor am Laboratory of Molecular Biology gearbeitet und Signalwege in der Entwicklung von Tieren und Menschen erforscht. Nach ihrem PhD hat sie ihre Forschung dort als Postdoc weitergeführt und ist vor kurzem aus der Forschung in die Welt des wissenschaftlichen Publishings gewechselt, wo sie als Editorin arbeitet und den Peer Review Prozess betreut. 

Wie bist du in der Wissenschaft gelandet?

Ich war in der Schule schon immer an Biologie und Chemie interessiert und hab mich dann fuer ein Molekularbiologie-Studium entschieden. Dabei haben mich besonders die Pflanzenphysiologie- und Entwicklungsgenetik-Kurse fasziniert, sodass ich mich im Master und im PhD dann darauf spezialisiert habe. 

Warum hast du dich für dein aktuelles Feld entschieden, und/oder was hält dich dort?

Ich finde es spannend, dass wir alle als einzelne Zelle anfangen - die befruchtete Eizelle - aus der dann ein riesiger Organismus wird, und das funktioniert erstaunlich gut. Dazu müssen Zellen miteinander kommunizieren und die Aufgaben so verteilt werden, dass jede Zelle genau weiss, was sie zu tun hat. Und wenn’s doch schief geht? Dann entstehen Krankheitsbilder wie z.B. Krebs und da ist noch längst nicht alles erforscht. 


Erzähle uns etwas über deine Arbeit!

Während meines PhDs habe ich mit Fruchtfliegen (Drosophila) und menschlichen Zelllinien einen bestimmten Signalweg erforscht: Wnt oder auch Wingless signalling. Signalwege nennen wir festgelegte Kommunikationsrouten über die Zellen Informationen weiterleiten und verarbeiten können. Wenn da was schief geht entstehen bestimmte äußere Merkmale, die wir als Phänotyp bezeichnen. In ‘meinem’ Signalweg führen Fehler (Mutationen) häufig zu flügellosen Fliegen - daher auch Wingless! Wir wissen schon ganz viel über die einzelnen Schritte in diesem Signalweg, aber ein paar Kommunikationsschalter fehlen uns noch, und das erforschen wir in meiner alten Arbeitsgruppe. 

Motivation: warum sollte sich die Öffentlichkeit für deine Forschung/Arbeit interessieren?

Abgesehen davon, dass wir natürlich bestimmte Krankheitsbilder wie kolorektaler Karzinome erforschen und damit die Grundlage für die Entwicklung neuer Medikamente legen, ist es einfach super spannend zu verstehen, wie wir uns entwickeln und wie ähnlich das in den unterschiedlichsten Tierarten abläuft! Wer hätte gedacht, dass wir so viel mit Fruchtfliegen gemein haben? :) 

Hast du irgendwelche interessanten externen/zusätzlichen Aufgaben/Tätigkeiten?

In England habe ich regelmässig Wissenschaftskommunikation für verschiedene Alters- und Personengruppen gemacht. Zusätzlich war ich in unserer Student Community aktiv und habe Careers Events und wissenschaftliche Konferenzen organisiert. 

Irgendwelche interessanten Hobbies, von denen du uns erzählen möchtest?

Uff. Pre-pandemic? Bouldern und Reisen. Aktuell: Fürsorgliche Pflanzen-Mami. Daneben interessiere ich mich für Klimaschutz und lese gern über die verschiedenen Konzepte, wie wir es schaffen können,  unsere Gesellschaft und damit unseren Planeten nachhaltiger zu gestalten.

Wie sieht dein idealer freier Tag aus (Forscher sind ja auch nur Menschen)?

In einer fremden Stadt aufwachen, mit Freunden brunchen gehen, durch die Stadt bummeln und zwischendurch viele leckere und lokale Spezialitäten probieren und dann den Abend mit einem Glas Wein am Meer oder Fluss ausklingen lassen. 

Bitte begrüßt Lisa ganz herzlich bei Real Scientists DE!